Das Projekt

Die Verarbeitung von Naturstein hat einen erheblichen Einfluss auf die Umwelt. Obwohl neue Technologien durchaus Einzug in die Branche gehalten haben, arbeitet man nach wie vor auf Basis von traditionellen Geschäftsmodellen.

Um die Steinindustrie zu modernisieren und wettbewerbsfähiger sowie nachhaltiger zu machen, bedarf es interdisziplinärer Projekte wie CLEANSTONE, das neue Konzepte für die Produktionsketten der Branche vorsieht.

Das Projekt baut auf eine grenzübergreifende Zusammenarbeit zwischen zahlreichen Abbauunternehmen auf, die mit ihrer Tätigkeit an verschiedene Bereiche des Projekts anknüpfen. Es ermöglicht, verschiedene Abbau- und Verarbeitungsprozesse von Naturstein zu analysieren, die alle unterschiedlichen rechtlichen Normen und Einschränkungen unterliegen.

 

 

Die Projektziele:

  • Analyse der Natursteinverarbeitungsindustrie in Österreich und Italien;
  • Identifikation und Umsetzung von Protokollen und Best-Practice-Modellen zur nachhaltigen Effizienz- und Produktivitätssteigerung der Verarbeitungsprozesse;
  • Identifikation und Umsetzung von Protokollen und Best-Practice-Modellen zur Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks während der Gewinnung und Verarbeitung von Mineralen;
  • Identifikation von Recycling-Modellen für Abfallmaterialien, um die Menge an Abfallprodukten, die in der Umwelt entsorgt werden, auf ein Minimum zu reduzieren;
  • an die jeweils lokale Industrie angepasste Kategorisierung der Recycling-Modelle;
  • Verbreitung des Know-hows, das durch das Projekt geschaffen wird, um die Wettbewerbsfähigkeit der Branche zu fördern

 

 

Die wichtigsten Ziele des Projektes sind:
1. eine Reihe von Leitfäden und Kriterien zur Bewertung der Auswirkungen der Verarbeitungsprozesse auf die Umwelt. Außerdem werden innovative Protokolle erstellt, die eine wirtschaftlich vorteilhafte Verwertung der Abfallmaterialien erlauben, indem diese in sekundäre Rohstoffe umgewandelt werden;

2. ein Weißbuch mit Änderungsvorschlägen für die italienische und österreichische Gesetzgebung bezüglich der Entsorgung von Abfallprodukten. Die aktuelle Gesetzeslage schöpft nämlich nicht das volle Potenzial der Wiederverwertung aus.

 

 

Das Projekt erhält seinen originellen Charakter dadurch, dass es der erste Versuch ist, unterschiedliche Abbauprozesse in ein einziges Framework zu integrieren. Das Framework ist auf Unternehmen der Steinindustrie (besonders KMU) zugeschnitten. Außerdem profitieren auch lokale, regionale und nationale Körperschaften von den neuen Erkenntnissen, besonders in Bezug auf die Kreislaufwirtschaft und den Umweltschutz. Diese werden durch die Durchführung der herausgearbeiteten Best-Practice-Modelle angetrieben.

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